Landsknechte -Herbstwanderung 2012

1. November 2012

Kurz nach 9 Uhr startete das „Fähnlein der letzten Aufrechten“ zur „Tour der fallenden Blätter“ am Landsknechtsbaum auf dem Marktplatz.

Über das Hausertal, jenseits der Bundesstraße, ging es für  uns Wanderer über Wald und Feld in Richtung Büchig. Auch der jüngste Landsknechtsnachwuchs durfte im Kinderwagen mit dabei sein.

Trotz schlechter Wetterprognosen war es am Morgen zwar kühl, doch zeigte sich auch die Sonne.

Nach ungefähr 1,5 Stunden Wanderung über die „vier Sitzbänke“ im Diedelsheimer Wald erreichten wir die Bürgerwaldhütte beim alten Sportplatz von Büchig.

Dort stand bereits das Verpflegungsfahrzeug.

Der Tisch wurde gedeckt und es stand für jeden Wanderfreund ein leckeres Vesper bereit mit Brot, Wurst, Käse, Gurken und Senf. Natürlich gab es auch Bier für ganz durstige Genossen.

Weiter ging es dann über das Micheltal quer durch die Natur zur Antoniuskapelle. Ein kurzer Stopp zur Besinnung!

Ein steiler Anstieg lag vor uns. Das bekamen vor allem die „Kinderwagenschieber“ zu spüren. Doch durch gemeinsames Schieben bzw. Abwechslung beim Schieben wurde auch diese Herausforderung gemeistert. Auf der Hügelkuppe angelangt kann man durch Abbiegen auf einen Trampelpfad ein Hügelgrab aus der Bronzezeit zwischen 1500 – 1300 v. Chr. besichtigen.

Wir verließen den Wald und marschierten auf dem freien Feld oberhalb von Diedelsheim an der Obstanlage vorbei hinunter zur Alten-Post-Straße. Am Ortsrand entlang ging es nun zur Hühnerwirtin.

Ein paar Nichtwanderer kamen nun auch noch dazu, um mit uns das Mittagsmahl einzunehmen. Flambierter Fleischspieß, Rumpsteak und Hähnchen, verschiedenartig zubereitet, ließen wir uns dann schmecken.

Damit das gute Essen nicht zu sehr ansetzte, setzten wir uns eine Weile später zu Fuß in Richtung Bretten in Bewegung und nahmen nicht die Stadtbahn.

Der Abschluss des Tages sollte im Primo auf dem Marktplatz stattfinden. Im Freien zu sitzen war nicht drin, denn es fielen die ersten Regentropfen. Im Inneren der Kneipe war jedoch kein Platz für uns alle. So landeten wir im Alten Rathaus, fast alle. Aber, ein Landsknecht fehlte, wo war er abgeblieben? Keiner wusste es. Dass er heimgegangen war, ohne sich zu verabschieden, wollte niemand glauben.

Nach einer Weile tauchte der Verschollene doch noch im Alten Rathaus auf. Hier endete unsere Herbstwanderung für dieses Jahr.

Herzlichen Dank an die diesjährigen Organisatoren!

Wohin marschieren wir 2013?  Eine neue Aufgabe steht dem Organisationsteam wieder bevor.

Dies schrieb die „Lokal- und Volksreporterin” (Zitat eines Landsknechts).

Text und Bilder: Conny Schweizer